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Wissensbasis

Claude Code

Claude Code ist ein Coding-Agent, gebaut als eine einfache Schleife über wenige Tools. Dadurch liegt der größte Hebel bei euch: wie ihr seinen Kontext steuert, wie ihr ihn promptet und wie ihr ihn mit Hooks, Skills, Subagents und MCP erweitert.

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Aktualisiert:

Tools 4

Unsere Position. Egal welchen Agenten ihr einsetzt: Er arbeitet nie klüger, als euer Kontextmanagement es zulässt (öffnet in einem neuen Tab).

Das Team hinter Claude Code setzt auf das Modell statt auf Scaffolding. Bash erledigt die Arbeit, die sonst ein eigenes Tool übernehmen würde. Mit wachsendem Kontext wird der Agent schlechter. Deshalb läuft die meiste Technik aus der Praxis darauf hinaus, diesen Kontext fokussiert zu halten (How Claude Code Works (öffnet in einem neuen Tab); Elite Context Engineering with Claude Code (öffnet in einem neuen Tab)).

  • Context Engineering. Lest das, wenn euer Agent langsamer wird oder Token verschwendet: das R&D-Framework, Token-Verschwendung durch MCP, Priming, Bundles, Splintering.
  • Prompt Engineering. Lest das, wenn ihr aus jedem Prompt bessere Ergebnisse holen wollt: die Formatstufen, Input-Workflow-Output, XML, Beispiele, Anti-Overengineering, Kontrolle von Halluzinationen.

Zwei Begleitseiten geben gezielte Hinweise zu einzelnen Themen.

Quellen

Videos aus der Praxis

Auf diesen Videos beruhen die Seiten dieses Bereichs. Jedes ist im Text dort zitiert, wo seine Aussagen vorkommen.

Welche Designprinzipien prägen Claude Code?

Aus How Claude Code Works

Quelle: How Claude Code Works (öffnet in einem neuen Tab)

  1. Vertraut dem Modell. Im Zweifel verlasst ihr euch auf das Modell.
  2. Einfaches Design gewinnt. Eine While-Schleife. Flach schlägt verschachtelt.
  3. Bash genügt. Haltet die Zahl der Tools klein. Setzt auf universelle Tools.
  4. Kontextmanagement zählt. Je länger der Kontext, desto schlechter arbeitet der Agent.
  5. Unterschiedliche Perspektiven zählen. Den einen besten Coding-Agent gibt es nicht. Kombiniert, was passt.

Aus dem Agentic-Coding-Framework

  1. Die Core Four: Kontext, Modell, Prompt, Tools. Beherrscht diese Grundlagen.
  2. R&D-Framework: Mit Reduce and Delegate steuert ihr den Kontext.
  3. Fokussierter Agent = performanter Agent. Ein Agent, ein Zweck.
  4. Konsistenz schlägt Komplexität. Nutzt jedes Mal dieselben Prompt-Formate und dieselben Abschnittsnamen.
  5. Better > More > Custom. Entwickelt eure Agenten Stufe für Stufe weiter.
  6. In-loop > Out-loop > ZTE. Entwickelt euch vom Babysitten hin zu autonomen Agenten.

Aus den Workflows von Gründer:innen

Quelle: Master Claude Code: Proven Daily Workflows from 3 Founders (öffnet in einem neuen Tab)

  1. Explore, Plan, Execute. Springt nie direkt zu Execute.
  2. Nutzt doppeltes Escape. Forkt Sitzungen mit gut vorbereitetem Kontext und nutzt sie weiter.
  3. Brecht schlechte Läufe ab. Läuft Claude in die falsche Richtung, korrigiert ihr nicht. Ihr startet neu.
  4. Der My-Developer-Trick. Trennt Planer und Developer, dann bekommt ihr ehrliches Feedback.
  5. Kämpft gegen Enterprise-Defaults. Sagt ausdrücklich: keine Abwärtskompatibilität, keine Graceful Fallbacks, toten Code löschen.

Verwandte Seiten

In diesem Bereich

  • Context Engineering

    Techniken für eine schlanke Claude-Code-Sitzung: was MCP-Server an Kontext kosten, Priming statt wachsender CLAUDE.md, Übergabe an frische Agenten, Compact oder Clear.

  • Prompt Engineering

    Für alle, die Prompts für Claude Code schreiben: Formatstufen, ein Aufbau für agentische Prompts Abschnitt für Abschnitt und die Techniken, die Anthropic empfiehlt.